ADHS 

 
Break Dancer

Kennen Sie diese Beschwerden ?

  • unkonzentriert, vergesslich, verzettelt, strukturlos, unübersichtlich, orientierungslos 
  • motivationslos, erfolglos, energielos, freudlos, betrübt
  • hyperaktiv, unruhig, getrieben, unter Druck, suchend, Gedankenkarusell
  • in Extremen: begeistert-betrübt, kraftvoll-antriebslos, Kontrollfreak-Kontrollverlust
  • impulsiv, wütig, zornig, drohend, beschuldigend, beleidigend, abwertend, aggressiv, nachtragend, Problem orientiert
  • Aussenseiter, Mobbing, einsam, schüchtern, verschlossen, vorsichtig
  • Mangel an Selbstwert und Selbstvertrauen, Autoaggression, schuldig fühlen, zögernd, zweifelnd, verzweifelnd 
  • hypersensibel, überreizt, "wie Schwamm alles aufnehmen", fehlende Abgrenzung, hoch-emotional

Was ist ADHS ?

​Die Aufmerksamkeits-Defizit- und Hyperaktivitäts-Störung ist eine genetisch vererbte Variante des Nervensystems. Dabei werden die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin im Grosshirn ungenügend reguliert und beeinträchtigt das Konzentrieren und den Reizfilter. Oft resultiert daraus ein impulsives Verhalten, das im sozialen Leben auch anecken kann. Betroffene haben Mühe sich zu regulieren und zu organisieren. Hingegen werden assoziative Fähigkeiten gefördert, wie Kreativität, Intuition und Verbundenheit.

Die Auswirkungen zeigen sich oft bei Kindern anders als bei Jugendlichen und Erwachsenen, wo Folgeerkrankungen und Hilfsstrategien vorgeschritten sein können.

Medien

​Bücher:
  • ADHS bei Erwachsenen - ein Leben in Extremen. Martin D. Ohlmeier, Mandy Roy (Hrsg.), Verlag W. Kohlhammer 2021.
  • Warum zum Teufel Ritalin? Diagnose ADHS - mein Leben mit und ohne Medikament, Stefan Rey, Cameo Verlag 2020.
Youtube:
Websites:

Wie wird ADHS therapiert ? 

Laut aktuellen Studien zeigt die begleitende Therapie besseren Erfolg, wenn sie mit einem ADS Medikament kombiniert wird. Deshalb ist die klinische Abklärung sinnvoll. 

Die Körpertherapie hilft, Stress abzubauen und Verbindung zu sich zu stärken. Sie lernen Ihre Bedürfnisse und innere Vielfalt besser kennen, finden Standpunkte und Denkmuster, um sich besser zu vertrauen. Wir üben, besser mit starken Impulsen und Überreizung umzugehen, sich deutlicher abzugrenzen und den Energiehaushalt selber zu regulieren.

Als Person mit ADHS sind Sie intuitiv mit Umwelt und Innenwelt verbunden. Gemeinsam erkunden wir, wie diese Verbindungen funktionieren, wie Sie mitschwingen und mitbestimmen. 

Im Coaching gehen wir konkreter auf die Alltagsbewältigung ein: Was hilft Ihnen, um sich besser zu organisiert und zu motivieren? Welche Ziele möchten Sie erreichen? 

Meine Begleitung eignet sich für Kinder ab ca. 8 Jahren, Jugendliche, Erwachsene und Angehörige bzw. Partner:innen. 

 
 

 Burnout 

Wie erkennen Sie ein Burnout ?

  • erschöpft, chronische müde, antriebslos
  • unzufrieden, unruhig, rastlos
  • Workaholic, Leistungszwang, Perfektionismus, hyperaktiv 
  • gereizt, streitsüchtig, risikobereit, Kontrollverlust, konfrontativ, provokativ
  • Verdauungsstörung, Schlafstörung, Libidoverlust
  • Orientierungslos, gefühllos, "neben den Schuhen"
  • Soziale Isolation, Rückzug, Einsamkeit, Kommunikations-Störung
  • Ess-Störung, Binge-Eating-Störung BES, Kontrollverlust
  • Übersexualisierung, Pornografiesucht
  • depressive Stimmung, Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit
  • Angstattacken, Parallelwelten, Dissoziation, Suizidgedanken
Man Blick auf die Berge Out

Was ist Burnout ? 

​Burnout beschreibt eine zunehmende Erschöpfung der gewohnten Lebensabläufe, welche zu Beginn noch durch höhere Leistung überwunden werden möchten, aber im Verlust von Gesundheit und sozialem Leben endet. 

Als klinische Diagnose ist Burnout eine Erschöpfungsdepression und muss ärztlich betreut werden.

Medien

  • Der achtsame Weg zum Selbstmitgefühl - Wie man sich von destruktiven Gedanken und Gefühlen befreit. Christopher Germer. Arbor Verlag, 2019

Wie wird ein Burnout therapiert ? 

Wir gehen nach Stufen vor:  
  1. Stress und Spannung abgebauen.
  2. ​Eigenwahrnehmung und Bezug zu sich aufbauen. 
  3. Lebensquellen und Anker körperzentriert erfahren. 
  4. Selbstfürsorge lernen und im Alltag integrieren.
  5. Alte Verhaltensmuster reflektieren, neue Strategien erproben. 

Als roten Faden verfolgen wir, MITGEFÜHL zu sich SELBST zu entwicklen.  Denn ein Erfolg der Selbstfürsorge wird nur durch mitfühlende Beziehung zu sich selbst ermöglicht. 

 Stress-Störung 

 
Hand, die eine Pflanze

Wie wird chronischer Stress therapiert ? 

Bei chronischem Stress wird das vegetative Nervensystem beruhigt, Spannung abgebaut und die Durchblutung der Organe gefördert. Gemeinsam erkunden wir die Ursachen und bauen stärkende Strategien auf. 
Parallel zur Körperbehandlung ist es ratsam, die Reserven an Vitaminen und Mineralien wieder aufzufüllen. Mit einem Labortest beim Hausarzt werden die fehlenden Vitalstoffe ersichtlich. 

Literatur zu Stress

  • Der Ernährungs-Kompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung.  Bas Kast. Bertelsmann Verlag, 2018 
  • Darm mit Charme - Alles über ein unterschätztes Organ. Giulia Enders. Ullstein Verlag, 2019

Was ist eine Stress-Störung ? 

Die Stress-Störung tritt bei chronischem Stress auf. Verdauung, Stoffwechsel und Organe funktionieren unzureichend und lösen einen Mangelzustand im Körper aus. Die Folge kann andauernde Erschöpfung und depressive Verstimmung sein. 
 

Beschwerden bei chronischem Stress

  • Anhaltend gereizt, nervös, ruhelos, unsicher, ungeduldig
  • Schlafstörung, Gedanken-Karussell, sorgend, müde, weinerlich
  • Verdauungsstörung, Sodbrennen (Reflux, Barret), Bauchkrämpfe, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm 
  • Verspannung, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Rückenschmerzen (Ischias, Diskushernie), Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Atembeschwerden (Asthma, Apnoe), Angstzustände, Krämpfe und Druck in Brust- und Bauchraum
  • Hautausschläge, Ekzeme, Hitzewallung, übermässiges Schwitzen, Allergien, Autoaggression
  • Bluthochdruck, erhöhter Puls, Herzrasen, Herzrhythmusstörung 
  • Frust-Intoleranz, unausgeglichen im emotionalen und sozialen Verhalten
  • Zwang, Konsumzwang, Leistungszwang, hohe Erwartung
  • Libidostörung, Mangel an Lebensfreude, Depression
  • Ess-Störung, Appetitlosigkeit, Heisshungerattacke (Binge-Eating-Störung BES)
  • Hilflosigkeit, Ohnmacht, Schwäche, Chaos, Überforderung, Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit  
  • orientierungslos, energielos, depressiv, sinnlos, verständnislos 
  • Anpassungsstörung, Verweigerung, sozialer Rückzug, Abkapselung, Einsamkeit
  • problemorientiert, angstorientiert, traurig, leer, depressive Stimmung
  • "neben den Schuhe", Verleugnung, Parallelwelt, Gefühlsarmut, Realitätsverlust 
  • Wut, Verbitterung, Autoaggression, Suizidgedanken

Was ist eine persönliche Krise ?

Baum im Wasser.jpeg

 Krise 

​Eine persönliche Krise ist eine Zeit der Probleme und des Umbruchs, die nach einer Lösung fragt, aber keine in Aussicht zu stellen scheint.
Auslösend kann sein:
  • ​Einschneidende Lebensveränderung, Pubertät, Umbruch,  Reifungsprozesse
  • Schicksalsschlag, schwere Krankheit, Unfall
  • Verlust von Partner, Kindern, Wohnung, Arbeit, Vermögen, Lebensfreude, Visionen, Gesundheit, Freiheit
  • Verlust von psychischen und körperlichen Fähigkeiten, Kinderlosigkeit, Unfruchtbarkeit 
  • Bedrohung existenziell und emotional, KatastropheGewalterfahrung

Wie kann sich eine persönliche Krise zeigen ?

Wie wird eine Krise therapiert ? 

Körperlich ist die Krise ein Stresszustand, der über längere Zeit die gleichen Beschwerden wie bei chronischem Stress  auslöst. Auch hier beruhigen wir primär das vegetative Nervensystem, bauen Spannungszustände ab und fördern die gesunde Widerstandskraft (Resilienz). 

Hinter dem Krise auslösenden Problem können alte Verletzungen und Ängste auftauchen, für deren Begegnung wir Sicherheit, Vertrauen und neue Strategien finden wollen. Oder es gab bis jetzt keine Gelegenheit, mit schwerwiegenden Zuständen wie zB. dem Gefühl der Ohnmacht umzugehen. Beides braucht Mut und Zeit zu reifen. 

Lösungen entstehen oft aus dem Zusammenspiel neuer innerer Strategien und einer Anpassung der äusseren Lebensumstände. 



 

Literatur zu Krisen

  • Das innere Kind muss Heimat finden. - Der Schlüssel zu Lösung (fast) aller Probleme. Stefanie Stahl. Kailash Verlag, 2015 
     
 
Natürlicher Wasserfall

 Trauma 

Was ist ein Trauma ?

Bei einem Trauma konnte eine psychische oder körperliche Verletzung nicht abschliessend geheilt werden. Ein Überlebensmodus ist noch ganz oder teilweise aktiviert und stört den alltäglichen Normalmodus; es bleiben nicht akzeptable Einschränkungen im Bewegungsradius. Ausmass und Belastung eines Traumas sind sehr individuell und hängend von vielen Faktoren ab. Traumata sind oft wenig ersichtlich bzw. werden durch Schutzstrategien im alltägliche Leben eingepackt. Die traumatische Belastung bricht bei typischen Auslösern (Trigger) daher oft partiell, unklar oder unverständlich an die Oberfläche.
Traumata können entstehen bei:
  • Geburt, Schwangerschaft, Geburtsgebrechen
  • Unfall, schwere Krankheit, Schicksalsschlag, Schock
  • Operation und Narben, medizinisch-invasiver Eingriff (Zahnarzt, Gynäkologe), Anästhesie, Medikamente, Vergiftung, Fremdkörper (Zahnfüllung, Prothesen, Herzschrittmacher)
  • Grenzüberschreitung, Einschüchterung, Bedrängnis, Überforderung Bedrohung existenziell und emotional, Manipulation als Situation oder Erinnerung daran, ausgelöst durch Düfte, Farben, Bewegung (und weitere Sinnesreize).
  • Missbrauch sexuell und emotional, Ausbeutung, Unterdrückung, Bestrafung, passive Aggression als Ignoranz, Verweigerung, Verlust von Bindung und Freiheit.
  • Tätlichkeit, Gewalterfahrung, Attentat, Entführung, Geiselnahme, Folter physisch und psychisch, Gefängnis, Repression, Krieg, Migration, Flucht , Naturkatastrophen
 
  • Konkrete oder diffuse Schmerzen ohne ersichtlichen Grund, Entzündung, schmerzende und ausstrahlende Narben, entzündliches Gewebe 
  • Schock, Apathie, Schwindel, Orientierungslosigkeit, Realitätsverlust
  • Verkrampfung, Anspannung, Erstarrung, Versteifung, Druck
  • Hypersensibilität, Wachsamkeit, Stress-Störung, hyperaktiv, ruhelos, getrieben
  • Albträume, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor Nähe oder Distanz 
  • Dissoziation, Verdrängung, Abspalten von konkreten Gefühlen und Gedanken, mangelndes Körperempfinden ganz oder teilweise, Körper ist fremd, als Person ist man sich fremd, versteht sich nicht; 
  • Anpassungsstörung, Soziales Verhalten in Extremen, Verausgabung, Helfersyndrom
  • Zwiespältig, ambivalent, unentschlossen, übervorsichtig, zweifelnd
  • Abwertung, Selbstverleugnung, Verleugnung, Verweigerung, Schuld, Scham, Selbstbeschmutzung, Selbstvorwürfe, Versagen, Selbstbestrafung, Martyrium, Selbstverstümmelung, Autoaggression, Isolation, Selbsthass
  • Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit, Sinnlosigkeit, Depression, Suizidgedanken
  • Chronische Schmerzen, psychosomatische Beschwerden, Folgeerkrankungen

Wie kann sich ein Trauma zeigen ?

Wie wird ein Trauma therapiert ? 

Trauma wird in der Körpertherapie über das vegetative Nervensystem behandelt. Als Methode dient Somatic Experiencing SE, bei der sich existenzielle Überlebensstrategien wie Angriff, Flucht oder Todstellen neurovegetativ ausleiten lassen. Dieser Ausleitungsprozess sieht individuell unterschiedlich aus.


Konkret nähern wir uns behutsam der Verletzung, lassen nervliche Überreaktionen im geschützten Rahmen entladen und pendeln zurück zur inneren Sicherheit. Durch die achtsame Pendelbewegung zwischen sicherem Boden und Verletzung können sich belastende Störungen körperlich beruhigen.
Den bewussten Umgang mit der Verletzung erlernen wir anhand neuer Strategien und funktionierender Selbstregulierung.


 

Literatur zur Traumatherapie

  • Trauma-Heilung. Das Erwachen des Tigers - Unsere Fähigkeit traumatische Erfahrungen zu transformieren. Peter A. Levine. Synthesis Verlag, 1998
  • Entwicklungstrauma heilen - Alte Überlebensstrategien lösen, Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken. Laurence Heller, Aline LaPierre. Kösel Verlag, 2013

 Psychosomatik 

 
Flug

Was sind psychosomatische Beschwerden ?

Personen mit psychosomatische Beschwerden leidet erheblich unter starker Einschränkung, oft sind jedoch die Ursachen wenig ersichtlich. Diese gehen teilweise aus einer psychischen Belastung hervor oder bleiben als somatoforme Störung ohne objektiven Befund. Die Beschwerden bestehen typischerweise seit längerer Zeit (chronisch), kehren periodisch wieder und verschlimmern sich bei bestimmten Auslösern. 

In meiner Therapie distanziere ich mich von der klassischen Kontroverse und biete ein ganzheitliches und respektvolles Bild, wo sich Psyche und Körper intelligent-symbiotisch beeinflussen. Dabei orientiere ich mich an der aktuellen Orthomolekular-Medizin, wo neue Erkenntnisse zu rheumatischen Erkrankungen gewonnen werden und das Sichtfeld der Psychosomatik erweitern.  > siehe Paramed.



 

Welche Beschwerden zeigen sich ?

  • Verdauungstrakt: Zähneknirschen, Spannung in Mund-Kiefer-Schlund, Schluckbeschwerden, Klos im Kehlkopf, Brennen in der Speiseröhre (Reflux), entzündlicher Magen (Gastritis), Völlegefühl, Reizdarm (Colon irritabile), Druckgefühl im Bauchraum, Blähung, Verstopfung, Heisshungerattacke, Appetitlosigkeit, 
  • Kopf: Migräne, Tinnitus, Druckgefühl
  • Herz-Kreislauf: Bluthochdruck, Herzklopfen, Migräne, Herzbeengung, Druck im Herz-Brust-Raum, Schweissausbruch, Hitzewallung
  • Atmen: Atemnot, Asthma, Hyperventilation, Atemaussetzer (Apnoe), Spannung im Zwerchfell
  • Entzündung: Gelenk- und Gewebe-Entzündung (chronische Polyarthritis), Rheumatische Gewebeschmerzen (Fibromyalgie), Kiefer- und Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis)
  • Histamin Intoleranz: Hautreizung (Neurodermitis, Ekzeme), Allergien, Unverträglichkeit
  • Überreizung: Überaktive Blase (früher: Reizblase), Unterleibs-Reizung (Prostatitis, Adnexitis), Sexualstörung (Libidodysfunktion) 
  • Hypochondrische Störungen: Überzeugung von Krankheit oder Missbildung, häufiger Therapeutenwechsel, mangelnde Anerkennung der Beschwerden durch Fachpersonen

Wie werden psychosomatische Beschwerden therapiert ? 

In der Craniosacral Therapie bauen wir Spannung in vital wichtigen Drüsen und Organen ab, bringen Leitungsbahnen (Nerven, Lymphe, Blut, Verdauung) wieder in Fluss und fördern die Regeneration des Verdauungsapparates und der Organe.  Individuell gehen wir auf belastende Prägungen ein und erkunden mögliche neue Ansätze für das Selbstbild, die inneren Freiraum anbieten. 

Sehr gute Wirkung zeigt die Kombination mit der Orthomolekular-Medizin und Naturheilkunde, bei denen der mikrobiologische Stoffwechsel und Energiehaushalt regeneriert wird.